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STIFTOGRAMM

Recht und Gerechtigkeit

Tobias AnslingerDen inneren Frieden finden

Liebe Leserinnen und Leser,

über sieben Jahre nach dem Unglück auf der Duisburger Loveparade beginnt am 8. Dezember der Strafprozess gegen Mitarbeiter der Stadtverwaltung und des Veranstalters Lopavent. Am 24. Juli 2010 starben 21 junge Menschen, Hunderte wurden zum Teil schwer verletzt oder traumatisiert. Das Duisburger Landgericht hat 111 Gerichtstermine bis zum 20. Dezember 2018 festgesetzt. Es gibt zehn Angeklagte und 3.400 Zeugen.

Um Opfer und Angehörige kümmert sich seit zwei Jahren auch die Stiftung „Duisburg 24.7.2010“. Für die Dauer des Prozesses hat die Stiftung eine psychologische und seelsorgerische Betreuung eingerichtet und Teams aus erfahrenen Fachleuten zusammengestellt, die während der Prozesstage in Düsseldorf zur Verfügung stehen. Ob es am Ende dieses Prozesses zu einer Verurteilung kommen wird, ist höchst ungewiss: Experten rechnen mit einer problematischen Beweisaufnahme. Es wird schwierig werden, einen Frieden zu finden.

Die Loveparade-Stiftung ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie zivilgesellschaftliches Handeln dazu beitragen kann, Menschen in Schmerz, Trauer und Leid nicht alleinzulassen. Was Zivilgesellschaft alles kann, was sie noch nicht kann, aber können sollte und wie die politischen Rahmenbedingungen dafür sind, beobachtet Dr. Rupert Graf Strachwitz seit vielen Jahren. Seit 2009 schreibt er seine Beobachtungen auch in einer Kolumne in unserem Magazin auf. „Der kritische Blick“ ist längst zur Pflichtlektüre vieler Leser unseres Magazins geworden. In DIE STIFTUNG Heft 6-2017 erscheint nun seine 50. Kolumne – was der Autor zum Anlass genommen hat, alle Kolumnen in einem Sammelband herauszugeben. Wo Sie diesen erhalten, können Sie hier nachlesen und dabei auch gleich ein kurzes Interview mit Graf Strachwitz zu seiner Arbeit als Kolumnist ansehen.

Was Sie neben der 50. Strachwitz’schen Kolumne im letzten Heft des Jahres 2017, welches am morgigen 6. Dezember erscheint, sonst noch erwartet, lesen Sie weiter unten. Davor haben wir für Sie wie immer ausgewählte aktuelle Artikel aus der Welt der Stiftungen zusammengestellt.

Eine schöne Adventszeit und einen zufriedenen Jahresausklang!

Tobias Anslinger & Ihre Redaktion DIE STIFTUNG
redaktion@die-stiftung.de

P.S.: Das erste STIFTOGRAMM 2018 erscheint aufgrund des Jahreswechsels ausnahmsweise erst am zweiten Dienstag im Monat, also am 9.1.2018. Freuen Sie sich auf die ersten Infohäppchen im neuen Jahr!



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  NACHRICHTEN  


Update der Bund-Länder-Arbeitsgruppe

Stiftungsrechtsreform wohl nicht vor 2019

(c) Tobias Anslinger / DIE STIFTUNG Eine Stiftungsrechtsreform, die sich zuletzt durch den vor einem Jahr publizierten Bericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe konkretisiert hatte, wird wohl nicht vor 2019 kommen. Dies geht aus dem Fahrplan hervor, den Angelo Winkler, Ministerialrat a.D. des Landes Sachsen-Anhalt und Mitglied der genannten Arbeitsgruppe, in seinem Vortrag im Rahmen der „Hamburger Tage des Stiftungs- und Gemeinnützigkeitsrechts“ an der Bucerius Law School dargelegt hat.

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Sicherheit im Ausland

Wie gefährlich ist ein Land?

(c) Stiftung Welthungerhilfe e.V.

Gemeinnützige Organisationen sind auch in gefährlichen Ländern aktiv und müssen dort ganz besonders für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter sorgen. Doch wie bewertet man die Gefahrenlage in einem Land? Josef Frei gibt einen Einblick in die Methodik der Welthungerhilfe.

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Modell der Hybridstiftung gewählt

Erste Krypto-Stiftung Deutschlands gegründet

(c) Rainer-Sturm/pixelio.de

Die IOTA Foundation ist in Deutschland die erste Stiftung, die auf einer Kryptowährung basiert. Sie soll die Entwicklung der IOTA-Technologie und der Distributed-Ledger-Technologie vorantreiben. Die Kapitalausstattung mit einer Internetwährung und die Gründung als Hybridstiftung stellte die Krypto-Stiftung vor stiftungsrechtliche Herausforderungen.

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Nachhaltige Anlagestrategien

Das Zwei-Grad-Klimaziel als Produkt

(c) M.Großmann/pixelio.de Die UN-Klimakonferenz in Paris 2015 hat dafür gesorgt, dass der weltweite Klimaschutz auch in der öffentlichen Debatte einen zunehmend hohen Stellenwert genießt. Das 2015 in Paris definierte Zwei-Grad-Klimaziel, also die Erderwärmung bis 2050 auf unter zwei Grad zu beschränken, gerät somit auch in den Fokus von privaten und institutionellen Anlegern. Es gibt auch schon Investmentprodukte, die im Einklang mit diesem Zwei-Grad-Klimaziel stehen wollen.

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Swiss Corner

Keine Budgetkürzung für den Konsumentenschutz

(c) «Parlamentsdienste 3003 Bern» Vergangene Woche war noch unklar, ob die Stiftung Konsumentenschutz zukünftig mit weniger staatlichen Geldern auskommen muss. Nun ist der Entscheid im Schweizer Nationalrat gegen Budgetkürzungen gefallen. Die Stiftung ist erleichtert, doch sie vermutet auch, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Das verrät sie im Interview mit DIE STIFTUNG.

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  VERANSTALTUNGEN  

Termine

Highlights zum Jahresende und Jahreswechsel

(c) RudyBalasko_istock_Thinkstock

6. Dezember: Workshop Mission Investing: Zürich
12. Dezember: Seminar „Begeistern und gewinnen": Hamburg
12. Dezember: „
Growing leaders in the shrinking civic space": Brüssel
13. Dezember: Seminar „Stiftungen als Gestaltungsvehikel für eine (steuer-)optimierte Vermögensstruktur": Frankfurt am Main
11. Januar: Civis Medienkonferenz: Berlin

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Swiss Philanthropy Project Day

Eventauftakt 2018 von DIE STIFTUNG und „Stiftungschweiz.ch"

(c) Zakai_istock_Thinkstock

Am 18. Januar 2018 findet der erste Swiss Philanthropy Project Day von DIE STIFTUNG und „Stiftungschweiz.ch" in Bern statt. Unter dem Motto „Weniger Gesuche und bessere Projekte durch persönliche Begegnung" können Projektförderer in kürzester Zeit eine Vielzahl von Projekten kennen lernen. Als Keynote-Speaker konnte der Stiftungsexperte Prof. Dr. Georg von Schnurbein (Center for Philanthropy Studies) gewonnen werden. Er wird zum Thema „Förderung der Effizienz und des Dialogs in der Philanthropie“ sprechen.

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5. Frankfurter Stiftungsgespräch

Was Stiftungen vermögen

(c) Tobias Anslinger / DIE STIFTUNG Die Stühle reichten längst nicht für alle: Weit über 100 Gäste waren am 27. November abends in die IHK Frankfurt gekommen, um beim 5. Frankfurter Stiftungsgespräch über Resonanz und Reichweite für die Stiftungsarbeit zu diskutieren. „Was Stiftungen vermögen“ stand zweideutig – im finanziellen und im gestalterischen Sinne – als Frage und gleichzeitig als Aussage im Raum. 67 Stiftungen folgten der Einladung der Initiative „Frankfurter Stiftungen“, die gleichzeitig ihr 20-jähriges Bestehen feierte.

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  HEFTVORSCHAU  


Die neue Ausgabe erscheint am 6. Dezember – Titelthema Kampf mit Bürokratie und Regulatorik

DIE STIFTUNG 6-2017 Transparenzregister, LEI, Investmentsteuerreform & Co: Neue Gesetze und regulatorische Anforderungen machen Stiftungen derzeit das Leben schwer. Im vierten Quartal des Jahres 2017 kamen sie besonders geballt daher. Die zunehmende Bürokratie führt bei Vorständen und Geschäftsführern zu immer größerem Unmut. Ist die Bürokratie für Stiftungen notwendig? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen. Außerdem im letzten Heft des Jahres: Wie schütze ich meine Stiftungsmitarbeiter im Ausland? Dürfen sich Nichtstiftungen „Stiftung“ nennen? Lesen Sie darüber hinaus die zentralen Ergebnisse der „Frankfurter Debatte“ und ein Porträt von Anetta Kahane, der Gründerin der Amadeu-Antonio-Stiftung.

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